„The storm is like the mirror of the human soul – chaotic, original, blessed with amazing beauty, following the rules of nature. No one is like another“

Das Beobachten von Gewitterstürmen ist ein Bereich meiner fotografischen Arbeit, der mich fasziniert. Ich vergleiche die Entwicklung eines Sturms gerne mit der Persönlichkeit eines Menschen. Es gibt Regeln, auf Basis derer sich große Gewitterstürme, sogenannte „Superzellen“, entwickeln und es gibt Entwicklungsstadien, die immer wieder vorkommen. Eine Aufwindbasis, eine Cumuluswolke, ein Amboss, Wolkenstrukturen, Blitze und Hagel kommen in jedem ausgewachsenen Gewitter  vor. Jeder Sturm hat eine Geburtsstunde, seine Frühphase, seine Pubertät und sein Reifestadium – und stirbt letztendlich. Doch gleicht kein Sturm dem anderen. Jedes Gewitter ist ein Unikat. Das ist das absolut Faszinierende bei der Beobachtung dieser Phänomene – und beim Menschen ist es genauso.

Auch du bist – wie ich – ein Unikat. Bei mir waren kreative Ausdrucksformen seit jeher ein wichtiger Teil meiner Persönlichkeit. In den ersten Jahren meines Lebens bezog sich die Kreativität eher auf die Musik und weniger auf die Fotografie, aufgrund derer du wahrscheinlich auf dieser Seite gelandet bist. Das Fotografieren trat erst 2005 in mein Leben, durch meine Leidenschaft zu Wind, Natur und Wetter, welches ich im Zeitalter der digitalen Fotografie festhalten wollte.  Zunächst dokumentarisch, später mehr und mehr künstlerisch.

Die Spannbreite meiner Fotos geht von dokumentarischer Arbeit bis hin zu kreativen Ausdrucksformen. Wenn du meine Arbeit schon länger beobachtet hast, hast du vielleicht gemerkt, dass ein Bild ist für mich ein Teil einer größeren Geschichte ist. Ich versuche, in jedem Bild durch die Motivwahl und Bildgestaltung eine persönliche Note und Message unterzubringen. Diese soll zum Ausdruck kommen und zum Nachdenken anregen. Von der Machart her mag ich „weiche“ Bilder und gerne auch mal kräftige, intensive Farben.

Die Begeisterung für die Natur, die Wertschätzung für das Schöne in der Natur, und das Aufrütteln zum nachhaltigen Umgang mit der Natur sind weitere wichtige Motive, aufgrund derer ich meine Arbeiten präsentiere. Ich glaube daran, dass die Natur unser Lehrmeister ist, der uns als Menschheit hilft, unsere Krisen zu überwinden. Umso wichtiger ist meiner Meinung nach, achtsam mit ihr umzugehen.

Meine Haltung zu vielen Dingen ist geprägt vom Studium der Theorie und Praxis der Pädagogik von Maria Montessori sowie von meiner kleinen Familie, die ich sehr lieb habe. Dies spiegelt sich auch bei vielen meiner Bilder und Arbeiten wider. Es würde mich freuen, den ein oder anderen „Funken“ bei dir überspringen zu lassen. Es ist schön, wenn man in andere, friedliche, insprierende, aufregende Welten eintauchen kann.

Liebe Grüße

unterschrift1

lars3-1

Fotografische Erfahrungen seit 2005

  • Viel Spaß und Freude!
  • 10 Jahre Wetterzentrale-Wetterkalender (den jetzt André Mennicken weiterführt)
  • Arbeiten für Presse und TV
  • Tolle Erfahrungen beim Mitentwickeln und Mitbetreiben der Fotocommunity Album.de (die es leider nicht mehr gibt)
  • Mit Spaß lernen: Stormchasing Arbeitsgemeinschft an der Bilingualen Montessorischule
  • Workshops zum Thema Stormchasing auf dem Bildungsprogramm des Extremwetterkongresses in Hamburg
  • Großartige Vernetzung und viele neue Kontakte durch meine gut frequentierte Facebook-Seite „Lars Prignitz Photography“
  • Vorträge, z.B. auf dem Extremwetterkongress Hamburg
  • Wanderausstellung Wolkentheater (mit Dennis Oswald Photography) in Mainz, Düren, Köln, Monschau und Bonn